Die stille Rechnung
Was dich eine Website kostet, die «schon irgendwie funktioniert»
5 Min Lesezeit · 22. Mai 2026
Sandra führt ein kleines Kosmetikstudio, seit elf Jahren, mit treuen Kundinnen. Ihre Website ist alt, aber sie sagt: «Läuft schon, ich habe ja Kundschaft.» Als wir uns die Seite zum ersten Mal angeschaut haben, war schnell klar, warum das täuscht. Die Kundinnen, die sie hat, sieht Sandra. Die, die sie wegen der Website verliert, sieht sie nie.
Eine Website, die nur ungefähr funktioniert, schickt keine Rechnung. Niemand schreibt dir: «Ich wollte buchen, aber Ihre Seite hat auf dem Handy nicht geladen, also bin ich zur Nachbarin.» Diese Person geht einfach. Lautlos. Und weil du sie nie zu Gesicht bekommst, fühlt sich deine Website an, als koste sie dich nichts.
Wo das Geld leise abfliesst
Stell dir vor, hundert Leute suchen diesen Monat in deiner Gegend nach dem, was du anbietest, und landen auf deiner Seite, die meisten auf dem Handy. Auf dem Weg zur Buchung verlierst du sie in kleinen Schritten: ein paar, bevor die Seite überhaupt geladen hat, ein paar, weil sie nicht finden, was sie suchen, ein paar kurz vor dem Buchen. Am Ende bleibt eine Handvoll.
Die hundert Leute sind ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung, kein gemessener Wert aus Sandras Studio. Dass Besucher in genau solchen Schritten abspringen, sehen wir dagegen ständig.
Wir haben bei Sandra die Stellen gefunden, an denen das passiert. Eine davon hätte sie selbst nie vermutet, die anderen sieht man nur, wenn man jeden Tag auf solche Seiten schaut. Keiner dieser Abspringer beschwert sich, keiner taucht in einer Statistik auf, die Sandra je anschaut. Deshalb wirkt die Seite in Ordnung. Sie ist es für die, die trotzdem durchkommen. Für alle anderen ist sie eine geschlossene Tür mit Sandras Namen drauf.
Was kostet dich das wirklich?
Rechne es einmal für dich durch. Was bringt dir eine einzige neue Stammkundin über ein Jahr? Bei Sandra sind das schnell mehrere hundert Franken. Verliert ihre Website jeden Monat auch nur zwei Leute, die sonst gebucht hätten, ist das kein Schönheitsfehler an der Seite. Das ist der teuerste Mitarbeiter, den sie nie eingestellt hat, und er steht jeden Tag an der Tür und schickt Leute weg.
Eine gute Website ist die einzige Mitarbeiterin, die rund um die Uhr arbeitet, nie krank wird und nie einen schlechten Tag hat. Eine schlechte arbeitet genauso lang gegen dich.
Die Tür wieder öffnen
Das Gute ist: Jede dieser Stellen lässt sich schliessen. Das Knifflige ist, sie überhaupt zu finden. Deine eigene Seite kennst du zu gut, um zu sehen, wo Fremde hängen bleiben. Genau das ist unsere Arbeit. Wir schauen uns deine Seite an wie jemand, der dich zum ersten Mal sucht, zeigen dir, wo die Leute heute abspringen, und bauen die Tür so um, dass sie offen bleibt.
Bei Sandra hat das ein paar Tage gedauert. Wie die Seite danach aussah, hat sie nicht überzeugt. Überzeugt hat sie, dass plötzlich Anfragen von Leuten kamen, die vorher abgesprungen wären.
So arbeiten wir Wir finden, wo es klemmt
Schick uns deine jetzige Website. Wir sagen dir, wo Besucherinnen heute abspringen, bevor sie buchen, und was dich das ungefähr kostet. Wenn es sich lohnt, bauen wir die Seite so um, dass aus Besuchern Buchungen werden.
Du musst nicht wissen, was technisch nötig ist. Das ist unser Job. Deiner ist, dass dein Studio voll wird.
Sandras Studio ist voll, an manchen Tagen. Die Frage war nie, ob sie Kundschaft hat. Die Frage war, wie viele jeden Monat vor der geschlossenen Tür standen, die sie nie gezählt hat. Jetzt zählen wir sie, und dann lassen wir sie rein.